Im Jahre 1953 wurde gemäß Beschluss des Deutschen Bundestages der Rat für Formgebung (German Design Council) ins Leben gerufen. Die wachsenden Bedürfnisse der Wirtschaft zum Thema Gestaltung und das damit vergebene Feedback an die kreativen Köpfe in den Unternehmen veranlassten die damalige Regierungsmannschaft zu diesem Entschluss.
Einen der silbernen Titel, deren Empfänger bereits im Vorjahr bekannt gegeben werden, konnte der neue BMW 5er einheimsen. Dies ist jedoch nicht das erste Mal, dass der Fahrzeughersteller aus Bayern in diesem Bereich geehrt wurde. Die Übergabe des sogenannten „Preises der Preise“ für Gestaltung wird im Zusammenhang mit der Messe Ambiente in Frankfurt verliehen. Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie wird entweder persönlich oder durch einen Vertreter seines Ressorts am 11. Februar 2011 im festlichen Rahmen die Auszeichnung überreichen. Summa summarum werden jährlich 5 goldene und 20 silberne Titel verteilt.
Die Jury, welche aus alles in allem 10 Vertretern der Fachgebiete Medien, Gestaltung und Design, sowie Industrie und Hochschulen besteht, wird vom Wirtschafts- und Technologieministerium berufen. Diese entscheidet sich dann für Design-Höchstleistungen aus den Bereichen Kommunikation oder Produktgestaltung.
Für den BMW spielte insbesondere die plastisch und räumlich wirkende Karosseriefertigung eine Rolle, die jedem geneigten Betrachter ein Erstaunen und Bewunderung entlockt. Ferner war die Kommission der Auffassung, dass das Gesamtbild der Fahrzeugaußenhaut Souveränität und Dynamik ausstrahlt. Obgleich diese Anschauung sicher Geschmackssache ist, kann man auch als nicht BMW Fan zugeben, dass der Entwurf dieses Wagens gelungen ist und der Preis in Silber zurecht in den Süden Deutschlands gehört.
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